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Wir über
uns |
Herzlich willkommen auf der Homepage des Kreuzbundes Frankfurt 1.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Gruppenarbeit und den
Beratungsangeboten in den verschiedenen Lebenssituationen.

ehemalige Gruppenleitung
Klaus(†) und Christa
Die Kreuzbundgruppe Frankfurt 1 hat sich, mit Hilfe der Caritas Frankfurt am Main, im Frühjahr 1975 gegründet. Die Gruppenstärke betrug damals sechs Kreuzbundmitglieder und
ca. zehn Nichtkreuzbundmitglieder. Durch die Arbeit in den Selbsthilfegruppen und mit Unterstützung der Caritas konnten dann später weitere Gruppen entstehen……. Wir bestehen zurzeit aus
22 Kreuzbund- mitgliedern ( 01.2008). Regelmäßig besuchen acht bis zwölf Kreuzbundmitglieder unsere wöchentlichen Treffen. Zwei bis fünf Nichtkreuzbundmitglieder nehmen in unregelmäßigen Abständen teil.
Unsere Kreuzbundgruppe ist in den Diözesanverband Kreuzbund DV Limburg e.V eingebunden. Dieser wiederum ist eingegliedert in den Kreuzbund – Bundesverband
e.V.mit Sitz in Hamm (Westf.). Diese Konstellation und die enge Zusammenarbeit mit der Caritas im Allgemeinen gibt uns die Stärke.
Die Arbeit in unserer Gruppe besteht ausschließlich durch Hilfe zur Selbsthilfe. Das heißt, bei uns in der Gruppe haben Ansichten „Du musst machen“ oder „Warum kannst du nicht machen wie andere?“ keinen Platz. Fragen „Wie geht es dir?“ „ Und was kannst du dagegen tun?“ haben hierbei Priorität, weil es nicht um die anderen, sondern um dich geht. Um diese Gruppenarbeit erfolgreich leisten zu können, bedarf es nicht nur der Eigeninitiative sondern auch der Hilfe von außen, die wir durch Seminare von Diözesan- Bundesveranstaltungen oder durch Angebote der Caritas erhalten.
Gruppenmitglied kann im Kreuzbund jeder werden, der abstinent leben möchte oder den Weg aus der
Sucht sucht.
Und
wenn Sie jetzt noch ein paar Minuten Zeit haben, dann lesen Sie bitte, das Leitbild
des Kreuzbundes.
Leitbild
Präambel
Der Kreuzbund hat seinen Ursprung in der katholische Kirche. Er ist katholischer Verband.
Die Gründung durch Pfarrer Josef Neumann im Jahre 1896 und der Schutzpatron St. Johannes der Täufer begründen diese Tradition.
Die Sorge um Alkoholkranke und
ihre Angehörigen hat im Kreuzbund Tradition und ist bis heute (neben der
Medikamentenabhängigkeit) Schwerpunkt und Inhalt der Kreuzbundarbeit.Im
Gegensatz zur ursprünglichen Trinkerfürsorge, verbunden mit Opfergedanken und
Opfergesinnung, steht heute die Selbsthilfe im Vordergrund.Heute treffen sich
bundesweit in 1.558 Kreuzbundgruppen wöchentlich ca. 15.000 Mitglieder ¹ .
Grundwerte
Orientiert am Handeln und Leben Jesu heißt der Kreuzbund jeden willkommen. Er
macht keine Unterschiede in Religion, Hautfarbe, Stand etc. Der Kreuzbund als
Verband und insbesondere seine Mitglieder sind tolerant: Gegensätze werden nicht
verschwiegen, sondern deutlich gemacht und können nebeneinander bestehen.
Suchtkranke und Angehörige sind Mitglied im Kreuzbund, um sich mit ihrer
Betroffenheit auseinanderzusetzen. Sie stehen zu ihrer Betroffenheit auch nach
außen. Die Gruppe ist der Kern des Kreuzbundes und arbeitet im Rahmen der
Gemeinschaft eigenverantwortlich. Im Dialog mit der Gruppe entdeckt das
Kreuzbundmitglied seine Fähigkeiten zur Selbsthilfe. Auf der Grundlage des
Gedankens, ein Stück des Lebensweges gemeinsam zu gehen, versteht sich der
Kreuzbund auch als Helfergemeinschaft. Das Kreuzbundmitglied kann nach eigenem
Ermessen bestimmen, wann, wo und wie lange es die Gruppe besuchen und dem
Kreuzbund angehören will. Alle Bemühungen der Gemeinschaft verfolgen das Ziel
von „Abstinenz und Zufriedenheit“ sowie „Entfaltung der Persönlichkeit“ für alle
Mitglieder.
¹ Bei der genannten Zahl handelt es sich ausschließlich um Verbandsmitglieder. Weitere 15.000 Personen besuchen wöchentlich die Kreuzbundgruppen, ohne Verbandsmitglied zu sein.
Grundaussagen
Gesundheits- und gesellschaftspolitischer Auftrag
Aus dem Selbstverständnis des Kreuzbundes, Selbsthilfe- und damit auch Helfergemeinschaft zu sein, erwächst der gesundheits- und gesellschaftspolitische Auftrag des Verbandes.
Sowohl im Bereich der Gesundheitspolitik als auch der Sozialpolitik hat der Kreuzbund die
Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten, präventive Małnahmen zu fordern
und zu fördern, suchtpolitische Initiativen durchzuführen sowie Aufklärungsarbeit zu leisten.
Unser Angebot
Die Mitglieder unterstützen einander als „Weggefährten“ durch aktive Lebenshilfe auf dem
Weg zu Abstinenz und Zufriedenheit.
Ehrenamt und Hauptamt
Die Ehrenamtlichkeit bildet das Fundament des Kreuzbundes. Das Ehrenamt beruht auf
Freiwilligkeit, verpflichtet jedoch zur Einhaltung von Regeln.
Haupt- und Ehrenamtliche im Kreuzbund arbeiten partnerschaftlich zusammen.
Struktur des Verbandes
Verbandsstruktur
Der Kreuzbund gliedert sich in Gruppen, Diözesan-/Landesverbände und Bundesverband. Im Auftrag des Verbandes ist die Bundesgeschäftsstelle verantwortlich für die inhaltlich-konzeptionelle Umsetzung der Nachsorge in der Selbsthilfe sowie für die Verwaltung und
Organisation.
Finanzstruktur
Der Kreuzbund ist ein gemeinnütziger Verein.
Die Finanzierung des Kreuzbundes erfolgt aus Eigenmitteln (Mitgliedsbeiträge, Spenden..)
und aus zweckgebundenen Drittmitteln öffentlicher und kirchlicher Stellen.
Mitgliedschaft
Voraussetzungen für die Mitgliedschaft:
Abstinenz von Alkohol, Sucht fördernden Medikamenten sowie Drogen und ähnlich
wirkenden Suchtmitteln 2 ;
Einverständniserklärung mit der Zielsetzung und den Regeln des Kreuzbundes.
Die Mitgliedschaft im Kreuzbund ist erstrebenswertes primäres Ziel.
Kommunikation und Kooperation
Interne Kommunikation
In der Gruppenarbeit, auf Fortbildungen und Tagungen treffen sich die Mitglieder zur Stärkung der Beziehung untereinander. Dies geschieht durch Hilfe zur Selbsthilfe, offene Gespräche, regelmäßigen Informationsaustausch und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Die Mitgliederzeitschrift WEGGEFÄHRTE ist das Organ, das alle Mitglieder informiert.
Öffentlichkeitsarbeit
Die Leitideen des Kreuzbundes und seine Leistungen werden durch die Öffentlichkeitsarbeit
sowohl intern als auch extern publik gemacht. Aufklärungsarbeit sowie der Aufbau eines positiven Images sind das Ziel der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Öffentlichkeitsarbeit verschafft den alkohol- und medikamentenabhängigen Menschen
eine Lobby.
Kooperationspartner
Kooperationspartner sind die Wohlfahrtsverbände sowie Institutionen und Personen des Gesundheitswesens,
der Kirche, der Politik und der öffentlichen Verwaltung.
Der Kreuzbund ist Fachverband der Caritas und steht in enger Kooperation mit den anderen
Selbsthilfeverbänden, der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und der Katholischen Sozialethischen Arbeitsstelle (KSA).
Erstellt und erarbeitet von der Kommission „Leitbild“ am 13. Januar 1996 in Hamm.
Vom Bundesvorstand einstimmig angenommen und in Kraft gesetzt am 03. Februar 1996 in Hamm.
Von der Bundesdelegiertenversammlung nachträglich verabschiedet am 28. April 2001.
² Diese Voraussetzung gilt nach der Reform der Bundessatzung vom April 2004 zukünftig nur noch für suchtkranke
Kreuzbundmitglieder
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